Viele Menschen halten den Fokus in der Yogapraxis auf die sichtbare Form der Asanas und probieren über äussere Korrekturen den Körper neu auszurichten. Dies funktioniert bis zu einem gewissen Punkt, dann jedoch ist es wichtig die Yogapraxis nach innen zu verlagern.
Je mehr ein Mensch beginnt seinen Körper von innen her wahrzunehmen und lernt zu beobachten, wie die Energien während der Praxis in seinem Körper fliessen, umso mehr beginnt sich eine natürliche Ausrichtung von innen heraus aufzubauen.
Diese Art der Ausrichtung ist individuell und von Körper zu Körper verschieden. Wird von innen nach aussen praktiziert, öffnet sich der Körper und beginnt sich neu zu formen.
Hinweise für die Yogapraxis
Praktiziere immer liebevoll mit deinem Körper und mache nur so viel, wie sich gut anfühlt.
Sei mit deinem Bewusstsein da, wo du dich bewegst.
Versuche deinen Körper von innen nach aussen wahrzunehmen.
Lasse deinen Atem entspannt fliessen.
Wenn dir ein Asana zu schwierig oder unangenehm ist, lasse es einfach weg und nimm es zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit dazu
Savasana
Für mich das wichtigste Asana ist Savasana, die Schlussentspannung. Lange Zeit war ich überzeugt, dass man in Savasana alles über Yoga lernen kann, was es zu wissen gibt. Gönne dir diese totale Ruhe von Körper und Geist am Schluss der Yogasession. Nimm deinen Energiekörper als Ganzes von innen nach aussen wahr, erlaube dir flüssig zu werden. Savasana macht den ganzen Energiekörper weich und entspannt, was sich mit der Zeit auch auf die anderen Asanas und Übungen überträgt. Oft überträgt sich dies sogar auf das Körpergefühl im Alltag.
Verbindung mit den anderen Übungen im Kurs
Die Yogapraxis lässt sich wunderbar mit den anderen Übungen vom Kurs verbinden. Vielleicht hast du Lust die Yogapraxis mit einem Nach innen Öffnen zu beginnen oder du machst eine Reise zu deinen früheren ich Formen in Savasana usw. Durch die Yogapraxis ist dein Bewusstsein offen und du bist in deinem ganzen Körper präsent, was die idealen Voraussetzungen sind, um in der Tiefe deine Kräfte neu auszurichten.
Schlüsselasanas
Die wichtigsten 2 - 3 Asanas pro Chakra sind im Skript angezeichnet. Wenn du an einem Tag nur wenig Zeit hast, schnapp dir einfach diese wenigen Übungen. Sie bringen dein Energiesystem in Schwung
Einführung
Ich liebe es in der Natur Yoga zu machen und bin auch im Winter oft an der frischen Luft. Das Video für diesen Kurs ist am ersten, richtig kalten Tag im letzten November entstanden, brrr…
Nimm dir für die erste Yogasession viel Zeit, um die Serie zu erkunden und in aller Ruhe alle Asanas auszuprobieren.
Danach praktiziere am besten 7 Tage lang jeden Tag entweder die lange oder die kurze Sequenz, so wie es dein Alltag erlaubt. Es wird dir helfen, mit den Übungen vertraut zu werden und du wirst schnell merken, wie gut es tut auch nur wenige Übungen pro Chakra jeden Tag einzubauen. Manchmal reichen 10 Minuten und der ganze Körper kommt in Fluss. Im Skript hast du zusätzlich zu den beiden Yogasequenzen hier im Onlineteil eine Übersicht über alle Übungen. Du findest ebenfalls eine 10 Minuten Kurzversion für alle 7 Hauptchakren mit den Schlüsselasanas.
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